Krampus in Gastein – Über Klaubauf, Schnapseln und persönliche Dramen

Viele Urvölker und wilde Stämme haben eigene Rituale und Brauchtümer wie das Tucandeira Ameisen-Ritual, der Haka-Tanz der Maori oder das Klappstuhl-Ausgraben der Schoschonen 😉. Der Gebirgsstamm der »Gasteiner« wollte diesen traditionsreichen Völkern in keinster Weise nachstehen und erfand selbst ein archaisches Ritual: den Gasteiner Krampuslauf. In dieser Geschichte erzählen wir unsere Lieblingsgeschichten rund um den Krampuslauf und geben Einblick, warum »Schnaps« dabei eine essentielle Rolle spielt.

 

AMS und Caritas kannte damals noch keine Pass

Der Ursprung des Brauches lässt sich nicht mehr genau bestimmen. Einige hundert Jahre alt dürfte er schon sein. Es gibt durchaus mehrere verschiedene Auffassungen, wie der Brauch entstanden sein könnte. Die einen sagen so, die anderen sagen so! Eine Theorie ist diese, dass sich die arme Bevölkerung verkleidete und zu den Bauernhöfen ging, um Lebensmittel zu erbetteln, denn eine Arbeitslosenentschädigung oder Mindestsicherung wurde damals vom AMS noch nicht ausbezahlt. Die meist jungen Burschen verhüllten sich mit Tierfellen und selbsthergestellten Masken, sodass sie zumindest ihre Identität verschleiern konnten und zogen in der Dämmerung los. Es dauerte nicht lange, bis sich die Burschen-Gruppen in andere Weiler (Ortsteile) vorwagten und dort auf die ansässigen Gruppen trafen, woraus sich schnell ein Raufhandel entwickelte. Bald nahmen Handgemenge die Überhand und es ging immer ruppiger zu, sodass sich schließlich die katholische Kirche einmischte, weil sie sich immer und überall einmischen muss. #nofront

So kam es zu einem Kompromiss: Die Burschen durften nur weitermachen, wenn sie eine „heilige“ Figur in Form eines Nikolauses akzeptierten und fortan mitnahmen. Die „Pass“ war geboren. Im Zusammenhang mit dem steigenden Wohlstand in der Gesellschaft entwickelte sich der „Bettelbrauch“ in einen „Gaben-Brauch“. Im Laufe der Zeit kam deshalb noch der Körblträger als weiteres Mitglied hinzu, der die Süßigkeiten und Geschenke für die Kinder trug. Der Nikolaus belohnt die braven Kinder und belehrt die unfolgsamen. Und die allerschlimmsten werden dann vom Krampus gemaßregelt.

 

Fakten rund um den Brauch

  • Der Krampuslauf findet am 5. und 6. Dezember eines jeden Jahres statt, an dem ausschließlich Gasteiner Krampuspassen teilnehmen.

  • Unter dem Krampuslauf versteht man in Gastein keinen Umzug oder Schaulauf, sondern ein „Gehen von Haus zu Haus“.

  • Eine Pass besteht aus einem Nikolaus, einem Körblträger, ggf. einem Engel, dem Vorteufel und mindestens zwei weiteren Krampussen.

  • Talweit gibt es zwischen 80 und 100 Passen.

  • Wenn sich zwei Passen treffen, kommt es zum „Rempeln“ – einem Begrüßungsritual, das an den damaligen Raufhandel erinnern soll.

 

Ein Krampustag wie kein anderer – Unsere Lieblingsgeschichten

Interviewer: „Hans, erzähl mir von deinem schlimmsten Krampustag.“

Hans: „Einleitend möchte ich sagen, der schlimmste Krampustag war für mich 2020, weil da gab es pandemiebedingt keinen – LOL. Der zweitschlimmste passierte als ich ca. 7 Jahre alt war. Da hatte ich zwar keine Angst, aber ich fürchtete mich ungemein. Es hat sich zugetragen am 06. Dezember in Hinterschneeberg am elterlichen Bauernhof. Nach einer ausführlichen Schneeballschlacht mit anschließendem Ranggei mit meinen Brüdern und zwischenzeitiger Kakaopause hörten wir plötzlich lautes Rollengeläut und Geschrei. Aufgeschreckt von diesem unheimlichen Lärm huschten wir sofort ins Haus und versteckten uns unter unseren Betten. Wir beteten, dass uns die Krampusse nicht fanden. Nach zweistündigem Ausharren in der Sicherheitsposition bekamen wir die Entwarnung von unserer Mutter, dass das Rollengeräusch in Bad Bruck unten war. Bei Einbruch der Dunkelheit tauchte tatsächlich – wie aus dem Nichts – eine Pass bei uns am Hof auf. Wir Buben mussten hastig mit der Großmutter hinter dem Tisch Platz nehmen, als meine Mama auch schon die Tür für den Nikolaus öffnete. Nach eindringlicher Belehrung und darauffolgender Gabenverteilung pfiff der Nikolaus die Krampusse in die Stube herein. Meine Angst war aber so riesengroß, dass ich mich zuerst hinter der Großmutter verstecken wollte, die vor dem Fenster saß, an dem die Vorhänge zugezogen waren. Aus Angst, die Großmutter würde als Schutzschild nicht ausreichen, kroch ich kurzerhand hinter die Vorhänge auf das Fensterbrett und stellte sicher, dass sie auch ja keinen spaltbreit mehr offenstanden. Dem Geschehen in der Stube konnte ich nur lauschen und hoffte inständig, dass kein Krampus den Vorhang aufzog. Erst als die Pass schon längst über alle Berge war, traute ich mich aus meinem Versteck hervor, aber auch nur weil Schlafenszeit war. An diesem Tag gingen wir freiwillig besonders gerne viel früher ins Bett. Doch der Horror ging noch weiter. Kurz vor dem Einschlafen hörten wir schon wieder dieses furchtbare Schellengeläut und Geplärre. Unter der Decke hieß es nun wieder warten und ausharren, bis der Spuk vorbei ist. Als ich nichts mehr hörte, traute ich mich als Ältester, einen Blick aus dem Fenster zu riskieren. Vorsichtig öffnete ich das Fenster und zuckte zusammen, weil alle fünf Krampusse, die unterm Fenster standen, mich ansahen. Ich sagte zu meinen Brüdern: i glab de hom mi gseng!!!1! i glab se kemman aufa, vasteckts’s enk schnöi. Erst viele Jahre später wurde mir klar, dass mich die Krampusse ja gar nicht sehen konnten, weil sie mit ihren auf den Hinterkopf geschobenen Masken nur Platz machten, um ein Schnapserl trinken zu können. Das war mein schlimmster Krampustag, ich werde ihn nie vergessen – also mein zweitschlimmster.“ Hans lacht.

 

Interviewer: „Chrissi, was war dein prägendstes Erlebnis mit einem Krampus?

Chrissi: „Einmal, am 05. Dezember, waren wir wieder bei unserem Onkel in der Pyrkerstraße eingeladen, den Krampusabend bei ihm zu verbringen. Parkplätze sind nicht nur in Städten Mangelware, sondern auch im Hofgasteiner Ortszentrum. So parkte mein Vater unser Auto etwas außerhalb und wir hatten rund 5 Minuten Fußweg zu bestreiten. In dieser berüchtigten Pyrkerstraße wimmelte es nur so von herumlaufenden Krampuspassen und einzelnen Krampussen, von denen einer gezielt auf MICH zusteuerte. Jetzt muss ich etwas ausholen. Ich war damals 14 Jahre alt und frisch gebackene diplomierte Selbstverteidigungskurs-Absolventin. In den Wochen vor dem Krampustag bekamen wir Mädchen in der Schule ein paar Griffe und Kniffe beigebracht, um uns in Notsituationen vor Angreifern zu verteidigen. Zurück zum 05. Dezember: Als dieser Krampus also auf mich zukam und mich attackieren wollte, siegte mein Instinkt und ich wandte prompt einen neu erlernten Abwehrmechanismus an. In hohen Bogen schleuderte ich den Krampus in die Luft und wirbelte ihn ein paar Mal herum bis dieser weinend zu Boden fiel. Nein, Spaß! In Wirklichkeit habe ich ihm einfach nur „das Bein gestellt“, er landete im Schneehaufen und war so perplex, dass er mich laufen ließ. Im Vorbeigehen hörte ihn meine kleine Schwester murmeln: Oiso so waus is ma iwahaup no nia possiascht!“

 

Interviewer: „Kathi, was war dein Krampus-Highlight?

Kathi: „Vorweg möchte ich sagen, dass Frauen in diesem Brauch eigentlich nicht teilnehmen, maximal vielleicht als Engerl oder schlimmstenfalls als Nikolaus - LOL. Deshalb ist die folgende Geschichte umso unkonventioneller. Seit zehn Jahren geht die Mangai-Pass am 06. Dezember bei uns am Hof weg und ich bin ja nicht auf den Mund gefallen und habe deren „Zrittigkeitslevel“ immer wieder in Frage gestellt. Natürlich waren sie nicht kritikfähig und meinten, ich solle es zuerst einmal besser machen. Die Verhandlungen waren zäh und nach Jahren hatten sie mich endlich soweit, selbst in ein Krampuskostüm zu schlüpfen. Also stimmte ich unter gewissen Bedingungen zu. Diese Bedingungen waren: 1. Ich brauche den leichtesten Kopf, über den ihr verfügt (am besten aus Carbon), 2. ihr müsst mir einen Hosenanzug stellen und 3. ich brauche leichte Rollen, so klein wie möglich (am besten Kinder-Rollen). Wochen zuvor wurde das ausgehandelte Equipment geliefert und mein Vater half mir beim Fitting. Er hatte Gott sei Dank viele Kabelbinder zur Hand und eine russische Herangehensweise. Nach mehrmaligen alleinigen Trainingsläufen war es am 06. Dezember endlich soweit. Ich durfte sogar die Vorteufel-Rolle in der Mangai-Pass bekleiden, oder soll ich sagen Vorteufelchen, da ich eindeutig der kleinste Klaubauf war. Es gäbe noch so viel mehr von diesem Tag zu erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Fakt ist, ich habe mich super geschlagen, viel Lob von meiner Pass bekommen und nie hat jemand anders meine Schwester so verhauen, war aber auch viel Wut da. Seitdem ersucht die Mangai-Pass um meine permanente Anstellung als Vorteufelchen.“

 

Interviewer: „Vroni, welche lustige Begebenheit vom Krampustag kommt dir in den Sinn?

Vroni: „Legendär war unser alter Küchentisch, der hat viele Krampusse zur Weißglut gebracht und ist manchen noch in guter oder soll ich sagen schlechter Erinnerung. Damals war die Sitzecke in der alten Küche unseres Bauernhauses U-förmig und bot Platz für 10 bis 12 Personen. Der Esstisch war eine Sonderanfertigung (quadratisch 1,50 x 1,50 Meter), sehr wuchtig und schwer. Die Tischplatte war 15 cm hoch und der Tisch stand auf nur einem Tischbein, das unten einen Sockelkranz rundherum als Abschluss hatte. Dazu kam noch, dass die komplette Essecke nur von einer Seite zugänglich war.
Im Jahr 1993 erlebten wir einen besonderen Krampustag. Die Küche war voll mit Hausgästen, Freunden und Familienmitgliedern und es kamen satte 18! Passen im Lauf des Abends. Kurzer Exkurs: Bei uns im Gasteinertal ist es – vor allem in Bauernstuben – der Brauch, dass die Krampusse einer Pass mit aller Kraft versuchen, den Tisch wegzuziehen, um somit ihr „Zrittigkeitslevel“ unter Beweis zu stellen und die hinter dem Tisch Sitzenden herauszuziehen. Zurück zu dem besagten Abend. Die erste Pass kam schon am späteren Nachmittag und die Klaubauf probierten gleich als erstes den Tisch zur Seite zu schieben. Weil wir aber den Tisch mit den Füßen auf dem Sockelkranz niederdrückten, gelang es ihnen nicht, den Tisch auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Die nächste Pass hatte seltsamerweise so kleine Hände, dass sie die dicke Tischplatte nicht einmal zu greifen bekam. So erging es einer Pass nach der anderen. Alle Krampusse verließen frustriert unseren Hof und es hatte sich unter den Passen schon herum gesprochen, dass beim Durz heute nichts mehr geht mit dem Tisch. Zu späterer Stunde kam Pass Nummer 17 daher, ich glaube es war die Haberreith Pass. Die Krampusse dieser Pass waren sehr willig und legten sich ordentlich ins Zeug, den Tisch rauszureißen. Wir hinter dem Tisch gaben auch alles und versuchten, ihn mit aller Kraft fest zu halten. Nach dem sich der Tisch ein paar Mal auf und ab bewegte, war es aber vorbei. Durch das feste Niederdrücken des Sockelkranzes löste sich aufgrund von Altersschwäche der obere Teil des Tisches ab, den hielten plötzlich die Krampusse in den Händen. Momentan war es ganz ruhig geworden. Keiner konnte es glauben, dass der Küchentisch nach 23 Jahren den Geist aufgab. Selbst den Krampussen der Haberreith Pass konnte man ihr Erstaunen ansehen. Da die letzte Pass bereits vor der Tür auf Einlass wartete, schnappten wir kurzerhand den Sockel des Tisches und stellten ihn zur Seite. Somit war nur mehr der obere Teil übrig (Tischbein und Platte) und das Ganze ähnelte wohl eher einem Couchtisch. Nun hatte die letzte Pass leichtes Spiel und stieg einfach darüber. Dabei passierte es, dass ein Krampus mit seinen Hörnern die Deckenbeleuchtung touchierte, selbige sofort zerbrach und so fand deren Einlauf im Dunkeln statt. Sie haben uns quasi das Licht ausgedreht und der Abend war beendet, um 3 Uhr morgens.“

 

Interviewer: „Anni, erzähl mir von einem Krampustag aus deiner Jugend. Wie war das damals?"

Anni: „Generell hat man früher in Hofgastein zum Krampus „Klaubauf“ gesagt. Das Wort Krampus kannten wir als Kinder gar nicht. Aufgewachsen bin ich ja beim Stubnerbauern in Bad Hofgastein. Es trug sich zu am 06. Dezember um ca. 1950, ich war damals neun oder zehn Jahre alt. Wir hatten viele Knechte und Mägde auf dem Hof und darunter auch eine Magd aus dem Pinzgau, die den Klaubauf Brauch nicht kannte. Ihr Name war Kathi, aber wir nannten sie liebevoll „Pinzgarin“. Weil es zu der Zeit noch sehr wenige Höfe und Häuser gab, konnte man die Passen von weitem hören. Mein Elternhaus hatte eine riesige Stube, in der die ganze Familie mit den Dienstboten beisammensaß und wartete. Gleich darauf war schon eine Pass vor der Türe. Da die Pinzgarin mit dem Brauch nicht vertraut war und mit ihrer Angst alle ansteckte, verschwanden die Weiberleut kurzerhand aus der Stube und versteckten sich in ihren Schlafkammern unter den Betten. Der Hofhund war durch den Lärm und das Geschrei der Krampusse selbst ganz verwirrt und aufgebracht. Er sorgte sich um die Frauen und folgte ihnen in die Schlafkammer, um sie gegen die Klaubauf zu verteidigen. Durch sein lautes Bellen sind jedoch diese darauf aufmerksam geworden. Sie stürmten sogleich die Schlafkammern und zogen die Damen unter den Betten hervor, um sie ordentlich zu verhauen. Der Hund fühlte sich jedoch in seiner Aufsichtspflicht angegriffen und biss die Klaubauf vor lauter Wut ins Beinkleid. Am Ende waren nicht nur die Mädchen ganz zerrissen, sondern auch der ein oder andere Klaubauf-Mantel. Gut, dass wir immer ein Nähzeug bei der Hand hatten.“

 

Von geistreichen Getränken und durstigen Krampussen

Schnaps spielt bei uns im Alpenraum seit jeher eine essentielle Rolle in allen Lebenslagen. Beim Geburtstag, Namenstag, Fensterln, Schweine schlachten, Besuchen der Verwandtschaft, Abschuss eines Wildtiers oder Firstfeiern wurde immer mit Schnaps angestoßen. Einfach aus dem Grunde, weil es damals nichts anderes außer selbstgebrannten Schnaps gab. Anlässe gab es genug. Falls es keine gab, wurden welche erfunden.

So ist es nicht verwunderlich, dass beim Krampuslauf auch von Beginn an Schnaps konsumiert wurde und wird. Früher war es noch üblich, dass die Krampusläufer vom Hausherrn einen Schnaps bekommen haben. Heute ist es so, dass jede Pass mehrere Schnäpse selber mitbringt. Zum einen dürfen die Hausbewohner die sehr köstlichen, teilweise selbsthergestellten Liköre und Schnäpse kosten, zum anderen trinken die Krampusläufer nach einem Rempler mit ihrem Kontrahenten auch einen Kurzen. Viele Krampusläufer sind der Meinung, dass sie damit ihre Stimme ölen und noch besser schreien können und zritter wirken. Das Feuerwasser wirkt wie ein Treibstoff und dieser Treibstoff treibt den Krampus an. Doch auch der Hausherr verteilt nach wie vor noch ein Schnäpschen an jedes Passen-Mitglied und an seine Familienmitglieder und Gäste, sodass im schlimmsten Fall jeder alles getrunken hat und keiner weiß mehr was und von wem. Eine bleibende Erinnerung daran ist sicherlich die Fieberblase!

Qualität hat mittlerweile einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Das wissen auch die Passen und es wird seltener „Fusel“ herum gereicht. So freut es uns sehr, dass wir einige Passen mit unseren Durzbauer Schnäpsen und Likören versorgen dürfen.

 

Ein Nikolausgedicht von der Gasteiner Kulturpreis Trägerin Anni Meikl

Sankt Nikolaus werd ich genannt

und ziehe durch das weite Land.

Ich komme wohl der Kinder wegen

und bringe mit den himmlischen Segen.

Auch für Leute groß und klein,

leg ich eine Bescherung ein.

Verweile hier ein bisschen als Gast –

doch draußen vor der Tür da wartet die große Last!

Der Klaubauf wird sich jene holen,

die nie folgen und oft fest toben.

Ich hoff‘ die Schande tritt nicht ein

wir wollen immer Freunde sein.

Das Lärmen und Brüllen nimmt heut ein End‘

die Zeit steht mitten im Advent.

Ruhe und Besinnlichkeit kehrt ein ins Haus

Ich wünsch Euch viel Frieden – Gnade und Segen geht nie aus.

 

Die Durzbauers sagen Danke

Ein herzliches Danke gilt den Passen, die uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten besucht haben. Ihr macht den Tag für uns zu etwas ganz Besonderem. Es ist großartig, dass sich so viele Passen mit ein paar persönlichen Worten im Nikolausgedicht große Mühe geben und uns mit außergewöhnlichen Geschenken oder lustigen Einlagen überraschen. Daraus sind zu vielen Passen schon Freundschaften entstanden und es ist immer wieder schön, wenn wir euch Jahr für Jahr willkommen heißen dürfen.

Ein besonderer Dank geht an die Durz Pass, die seit 2003 den Hof-Namen in Ehren hält.

 

Disclaimer

Alle Angaben sind ohne Gewehr, denn wir sind keine Jäger, sondern Schnapsbrenner. LOL

Wir verweisen auf die literarische Freiheit und haben unsere Informationen ausschließlich aus mündlicher Überlieferung (vom Vottan sein Vazeehn).

Für mehr Informationen rund um den Gasteiner Krampuslauf empfehlen wir folgendes Buch:  Hochwarter, Franz (2002): Die Gasteiner Passen, 1. Aufl., St. Johann im Pongau, Hochwarter Verlag.


Treu dem guten alten Brauch!

 

 

Bildbeschreibung

Titelbild: Mangai Pass mit den Durzbauer's, 2019 (Foto: privat)

Bild 1: Klaubauf Pass um 1940 (Foto: privat)

Bild 2: Bad Gasteiner Jaga-Pass, 1964 (Foto: privat, Postkarte)

Bild 3: Glaubensstünderl Pass (Foto: privat)

Bild 4: Glaubensstünderl Pass (Foto: privat, Postkarte)

Bild 5: Glaubensstünderl Pass (Foto: privat, Postkarte)

Bild 6: Nikolaus der Glaubensstünderl Pass, Georg Meikl (Foto: privat)

Bild 7: Körblträger der Glaubensstünderl Pass, Sepp Lindebner (Foto: privat)

Bild 8: Stubner Pass (Foto: privat, Postkarte)

Bild 9: Stubner Pass (Foto: privat, Postkarte)

Bild 10: Klaubaufe mit "Wimmer-Köpf" (Foto: privat, Postkarte)

Bild 11: Klaubauf Pass beim Stubner Bauern (Foto: privat) 

Bild 12: Klaubaufe der Gasteiner Perchten mit Georg Meikl (Foto: privat)

Bild 13: Bertahofer Pass, ca. 1990, Klaubauf kniend ist Brennmeister Hans Wallner (Foto: privat)

Bild 14: alter Küchentisch, 2008 (Foto: privat)

Bild 15: alte Essecke, 2008 (Foto: privat)

Bild 16: Kinder in der Küche beim Durzbauer, 1997, Chrissi ist das blonde Mädchen in der Mitte, Kathi ist das Baby ganz rechts außen (Foto: privat)

Bild 17: Nikolaus der Schlacken Pass Franz Gracher, 1997 (Foto: privat)

Bild 18: Durz Pass beim Durzbauer, 2010 (Foto: privat)

Bild 19: Kathi als Vorteufel der Mangai Pass, 2017 (Foto: privat)

Bild 20: Kathi beim Fitting, 2017 (Foto: privat)

Bild 21: Mangai Pass mit Vorteufel Kathi, 2017 (Foto: privat)

Bild 22: Mangai Pass, 2018 (Foto: Wolfgang Kofler)

0
Feed

Einen Kommentar hinterlassen